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Philosophisches, Lebensansichten, Diskussionen, Bilder,Zitate, Meinungen, Dialoge

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Unendliche utopische Geschichte Wer hat Lust mitzuschreiben?

Unendliche Geschichte Gefangen in Raum und Zeit

Roy brauchte ein Weile um sich zu orientieren.

Er hatte gerade den Simulator verlassen und war damit beschäftigt das erlebte zu verarbeiten.

Was für eine Zeit dieses 20. Jahrhundert mit all die Toten absurden Wahnvorstellungen von Sozialismus ,Kapitalismus Christen ,Moslems, Juden,.

Rückblickend ist das alles nur lächerlich aber damals war es für die Menschen nackte Realität .

Ein nervtötendes Summen wie von

Einer Mücke, holte ihn

ins jetzt zurück.

Dieser verdammte Staubroboter. Noch  immer hatte er es  nicht geschafft ihn so einzustellen das er nur dann saugt wenn er nicht da ist.

Roy ging ans Fenster um sich zu überzeugen ob er wirklich wieder ganz in seiner Welt war.

Er schaute auf seine Mega City Amstrong,  benannt nach den ersten Astronauten der auf den Mond war. Nun das war lange her. Jetzt wohnt er schon 4Jahre hier auf den Mond und es gibt kaum Unterschiede zur Erde.

Der große Rat hatte bereits vor 145Jahen beschlossen weite Teile der Erde der Natur zu überlassen und Menschen in große Siedlungsgebiete zu zentralisieren die miteinander vernetzt sind.

Freiwillig haben sie es nicht getan aber es drohte der Umwelt Supergau.

Man wußte die Erde würde einfach einen Deckel auf alles Leben tun um ihr Gleichgewicht wieder herzustellen.

Wie ein kleiner Gartenteich der plötzlich aus Sauerstoffmangel umkippt so wäre auch das Meer einfach umgekippt und hätte alles Leben unter sich begraben um langsam wieder von vorn anzufangen.

Weite Landstiche waren sowieso unbsiedelt geworden da die Menschen auf der Suche nach Arbeit und besseren Lebensbedingungen ohnehin ihre Dörfer verließen.

Die Städte wurden weitgehend durch selbstversorgende Hochhäuser autark.

Der Rest von Energie wird aus großen Solarfeldern aus der Wüste geholt.

Wehmütig schaute Roy zur Erde die hier als Scheibe zu sehen war.

Eine tiefe Sehnsucht packte ihn wieder mal nach Hause zu fliegen.

Wie geht's da denjenigen die noch weiter auf den

Mars oder den anderen Monden wohnen.

Sie können nur alle 20Jahre nach Hause.

Oder haben sie gar kein Heimat Gefühl mehr?

Ein kurzes Zischen vermittelte ihm das sein Essen über den Transportlift angekommen war.

Gelangweilt ging er hin und nahm sich nach Bestätigung durch seinen eingepflanzten Chip das Essen.

Es war auf seinen genetischen Cod. hin abgestimmt.

Optimal für seinen Körper und Geist nahm er ohne innere Teilnahme fast wie ein Roboter sein Essen ein.

Unwillkürlich mußte er ohne es zu wollen an Anne denken. Eine Etagen Nachbarin.

Sie war für ihn das Sinnbild von Weiblichkeit. Zwar zierlich gewachsen aber über alles schön.

Er spürte langsam Erregung in sich aufkommen und wollte schon wie es jetzt üblich war sich Erleichterung verschaffen. Da viel ihn ein mit wenn Anne jetzt zusammen war.

Dieter ja Dieter dieser oberflächliche Mensch.

Er machte sich über alles und jeden lustig. Roy verachtete ihn und bewunderte ihn gleichzeitig denn im Gegensatz zu ihn hatte er offensichtlich immer Spaß.

Selbst im Simulator  brachte er keinen Nutzen und beteiligte sich nicht an den Projekten.

Stattesen spielte er nur unentwegt irgendwelche Kriegspiele. Sie waren mal entwickelt worden um die Sinnlosigkeit des Krieges zu erkennen.

Bei Dieter entfalteten sie jedoch keine Wirkung .

Da hat er Glück das es heute einen

Anspruch auf ein Zimmer mit Simulator gibt und dafür nicht mehr Arbeiten muss.

Ausgerechnet auf so ein Macho stand Anne.

Vermutlich ist es der Beschützer Instinkt. Für mich ist er jedenfalls nur ein Egoist dachte Roy.

Aber irgendein Geheimnis haben die zwei miteinander und ich werde es schon noch herausfinden.

Roy nahm sich vor, beim nächsten Clubraum Treffen , die zwei ein wenig auszuquetschen

Jetzt mußte Roy aber erstemal sein Sportprogramm absolvieren sonst wurde der Simulator automatisch gesperrt.

Die Fitnessgeräte waren an das Hauseigene Stromnetz angeschlossen und so wurde die Körper Energie gleich in Strom umgewandelt.

Das ganze war so wichtig weil ansonsten der körperliche Muskelschwund nicht aufzuhalten wäre und deswegen keine Kompromisse geduldet werden.

Ansonsten waren autoritäre Strukturen weitgehend abgeschafft.

Wußte man doch von ihren destruktiven Folgen und den Verlust der heute so wichtigen Kreativität.

Plötzlich ertönte die Musik von Michael Jacksen, Bily Jean .

Roy hatte seine Klingel nach dieser zeitlosen Musik eingestellt.

Es fiel ihn ein das er ja heute Besuch erwartete.

Erwartungsvoll öffnete er die Tür.

Da stand er,  der Junge aus Atlantiks.

Roy hatte sich bereiterklärt ihn die Welt des Simulators zu erklären.

Ja, er wollte nicht wie Dieter sein. Roy wollte sich mit einbringen und anderen helfen.

Wie heißt du? Fragte Roy den Jungen.

Robin, erwiderte  der Junge, schüchtern.

Roy war erleichtert. Sofort hatte erkannt das Robin einer dieser sensiblen intelligenten Jungen war und nicht wie viele die von Atlantiks überkamen von sich überzeugt aber nicht offen genug um sich mit der Welt und der des Simulators einzulassen.

Der Erziehungsstiel in Atlantiks bringt nicht nur gutes hervor obwohl freie Entfaltung das oberste Prinzip darstellt.

Mit milder Stimme,  forderte Roy, Robin auf Platz zu nehmen.

Möchtest du was trinken?

Ja, antwortete Robin kurz doch merkte er das er Roy vertrauen konnte.

Also, begann Roy. Was du in Atlantiks gelernt hast ist nichts gegen das hier was ich dir zeigen möchte. Wenn du Fragen hast stell sie ruhig. o.K.

Robin nickte nur aber in ihn wuchs die Spannung.

In Atlantiks ist alles so aufgebaut das Kinder ungestört ohne größere Gefahr ihre Motorik erlernen können. Da dies die Grundlage für das Begreifen ist sind elektronische Spielgeräte bis zu einer gewissen Reife der Persönlichkeit nur sehr eingeschränkt zugänglich.

Jetzt war es Zeit für Robin sein Bewusstsein zu erweitern. Er war an die Grenzen von Atlantis gestoßen.

Weißt du Robin, ein Bewusstseins wie du und ich lernt durch drei

Möglichkeiten.

Ich will dir das an einen Beispiel erklären.

Angenommen du stehst vor einen wunderschönen Blumenbeet worauf ein Verbotsschild steht ,,Betreten Verboten;,

Was tust du?

Du kannst das Schild akzeptieren und dich daran halten oder auch aus Angst vor Straffe nicht betreten.

Gut das ist der einfache Weg der Kondinierung.

Er ist einfach aber taugt nur um einfache Verhaltensweisen zu erlernen.

Aber mal angenommen du möchtest nicht von so einen Schild vorgeschrieben bekommen was tun oder lassen sollst.

Was machst du dann Robin?

Ich betrete das Beet trotzdem nicht um die schönen Blumen nicht zu zerstören.

Ach so, sagte Roy, da hast du gerade den Weg der Einsicht genommen.

Nun ist es aber in den vergangenen Jahrtausenden so gewesen das Einsichten sehr lange dauern und leider oft den Tod desjenigen bedeutete der an Verhaltensweisen festgehalten hat.

Der Simulator gibt dir die Möglichkeit Einsichten zu gewinnen ohne gleich mit den Tod bezahlen zu müssen.

Robin schaute Roy neugierig an.

 

 

 

 

 

 

 

 

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