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Philosophisches, Lebensansichten, Diskussionen, Bilder,Zitate, Meinungen, Dialoge

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Ich, was ist dieses ich?

Ich

Was ist dieses ich?

Ja dieses ich. Es gibt wohl kaum etwas widersprüchlicheres, eingebildetes, unfassbares wie das eigene ich.

Und doch die einzige Möglichkeit seine Umwelt zu erfahren.

Ja es bildet sich doch tatsächlich ein

Einzigartig zu sein.

Was ist es aber tatsächlich.

Es ist eine Simulation von aufgenommen Informationen , Erinnerungen, Geschichten die es sich erzählt und zu seinem macht.

Doch niemals kann es denken was nicht schon gedacht wurde bestenfalls neu komponieren was dann tatsächlich neu ist.

Wenn ich über das ich nachdenke habe ich für mich eine witzige Analogie  gefunden.

Es erinnert mich daran als ich meine Fahrerlaubnis hatte und zum ersten mal Auto fahren durfte.

Wie fühlt es sich wohl an wenn man das erste mal mit seine Auto durch die Strassen fährt?

Euphorisch ist der richtige Ausdruck und so fühlt es sich auch an wenn das eigene ich entdeckt wird.

Jetzt hätte ich gern das Auto oder jenes mit der und der Ausstattung.

Ich will mich herausheben von der Masse oder durch den Typ dazugehören abhängig von der Persönlichkeit des Ichs.

Doch irgendwann vermisse ich dann die Gespräche im Bus oder Bahn.

Es ist langweilig allein und das bin ich als einzelner Fahrer meines Ichs.

Dann versuche ich durch einen Partner oder ein besseres Auto mein erstes Gefühl wiederherzustellen und ich merke langsam, manche auch nicht, das es nicht funktioniert.

Was tun?

Da hilft ein Blick von oben.

Was sehe ich da?

Als erstes wohl die Millionen Autos die scheinbar sinnlos von A nach B oder hält von B nach A fahren chaotisch und trotzdem in vorgeschriebenen Bahnen den Straßen folgen.

Lauter Ichs die meinen das ihr Ziel das wichtigste ist.

Ich sehe von hier oben nur das sie ihre eigene Lebensgrundlage zerstören.

Es wird produziert und konsumiert um der Produktion willen.

Wer ist da eigentlich noch Herr im Haus?

Ist da nicht zwingend ein umdenken von Besitzenden in ein Nutzungsdenken erforderlich? Sollte ich mein ich Denken verlassen?

War Bus und Bahnfahrten doch nicht so schlecht denke ich noch als ich in mein Auto stieg.

Aber zu den Sauhaufen da unten nicht dazuzugehören zu dürfen ist ein noch  beängstigerenderer Gedanke und fuhr los.

 

 

 

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K
<br /> Hallo, deine Beschreibung vom Ich und all seinen Ichen gefällt mir gut.<br /> LG<br /> ky<br /> <br /> <br />
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S
<br /> ein Artikel, ganz nach meinem Geschmack. Er hat mich veranlasst, eines meiner Gedichte einzustellen.<br /> <br /> http://sonara.over-blog.de/article--37397653.html<br /> <br /> Es ist die Lust am Leben, die sich in Deiner, letzten Zeile ausdrückt, kann ich gut nachvollzhiehen.<br /> Würde mich über Resonanz freuen.<br /> <br /> <br /> Gruß<br /> sonara<br /> <br /> <br />
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