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Philosophisches, Lebensansichten, Diskussionen, Bilder,Zitate, Meinungen, Dialoge

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Pilosophie der Klarheit

 

Philosophie der Klarheit

 

Einführung

 

Wenn wir nicht anfangen Philosophie in einfachen klaren Worten den Menschen zu vermitteln wird sie den langsamen Tod sterben.

Was heißt das?

 

Die Philosophie sollte von einfachen Menschen auf der Straße verstanden werden, so das er sich in einer ,orientierungslosen Zeit an ihr orientieren kann.

Dazu gehört der Mut zur Wahrheit unter der Berücksichtigung der heutigen Erkenntnisse aus Religion ,Psychologie, und Wissenschaft.

Dazu gehört der Mut einfache Begriffe zu benutzen um ein möglichst klares Bild von der Welt zu vermitteln.

Dazu gehört der Mut sich von überflüssigen Ballast der Geschichte zu befreien.

Abschließend zu meiner Einführung möchte ich noch betonen, das es mir ,nicht wichtig erscheint , mit Fachbegriffen zu jonglieren oder an unlösbaren Widersprüchen festzuhalten die nicht oder wenig zur Aufklärung und Verständnis der Philosophie beitragen.

 

Zitat ,Ich weiß das ich nichts weiß,

 

Selbst wenn ich davon ausgehe, und das gehe ich, das viele mehr wissen, wie ich weiß, so bleiben die Grundfragen der Philosophie und ihre Antworten erhalten ohne eine wirkliche befriedigende Antwort zu geben. Wenn es nicht so wäre so würden wir nicht mehr suchen.

 

Jetzt stellt sich die Frage ob es überhaupt möglich sein kann eine dauerhafte befriedigende Antwort zu finden.

Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht.

Aber, und das ist das entscheidende , es macht so viel Spaß danach zu suchen so das ich nicht mehr davon loskomme. Gut das die Antwort offen ist.

Ich erhebe nicht den Anspruch, die Richtigkeit meiner Gedanken anzunehmen, daher fordere ich den Leser auf ,sie zu ergänzen , klarer zu stellen oder sie zu revidieren.

 

Es gibt sicherlich viele Grundfragen der Philosophie doch eine liegt mir besonders am Herzen und ich habe den Verdacht das die anderen ihr nur folgen.

 

Die universelle Realität

 

Da Worte kaum ausreichen, anderseits es eine Möglichkeit ist, seine Gedanken auszudrücken , möchte ich versuchen ihnen wenn auch ungenügend Gestalt zu geben.

 

Begriffe haben immer nur die Funktion eines Vermittlers ,sie beschreiben Dinge ,Zustände, Systeme. Sie können dies aber nur ungenügend und dürfen nicht mit der Sache selbst in Verwechslung gebracht werden.

 

Wenn ich sage, universelle Realität ,so möchte ich damit die Suche nach den Ursprung, nach dem, was allem zugrunde liegt, Ausdruck geben. Und doch ist der Begriff nur künstlich.

 

Ohne der Philosophie, die durch ihre Leistungen, unzweifelhaft einen wichtigen Beitrag, zum Verständnis der Welt geleistet hat, möchte ich dennoch darauf hinweisen das wir uns der Begreifbarkeilt der universellen Realität auch von anderer Seite wie der Forschung, Psychologie oder gar der Religion nähern.

 

Daraus schlussfolgere ich , sich nicht allzusehr auf den Begriff Philosophie einzulassen, werden mit ihm doch bestimmte Assoziationen geweckt und läuft somit meinen Versuch die Philosophie klarer zu sehen entgegen.

Das Ziel, eine Philosophie der Klarheit zu entwickeln , damit sie den Menschen auch hilft die sich auf der Suche nach der Wahrheit befinden, sollte in einer einfachen Sprache geschehen, um möglichst viele zu erreichen.

 

Ganzheitliche Philosophie

 

Dieser Begriff scheint mir am besten dafür geeignet , eine Theorie zu beschreiben , die viele Richtungen vereint und doch offen bleibt für ihre Weiterentwicklung.

 

Der Unterschied zwischen erlernter und aus dem inneren gewachsener Philosophie

 

Erlernte Philosophie

Sie ist ein mühsam erworbenes Wissen rund um die Klassik, der Philosophie, die sich meist mit einer oder mehrere Theorien auseinandersetzt die aber letztendlich theoretisch bleibt und für wenige zugänglich im Zuge von Verstehen wird.

 

Die aus dem inneren gewachsene Philosophie

Sie besteht oft aus einfachen Lebensweisheiten ,hat das Dogma der Unwissenschaftlichkeit, ist aber leicht verständlich und kümmert sich wenig um Begriffe. Sie hat einen emotionalen Grundcharakter und ist daher leicht zu begreifen.

 

Ein jeder ist ein Philosoph

 

Jeder Mensch macht sich auf der Grundlage seiner Erfahrungen sowie die ihm zugänglichen Informationen ein Bild von dieser Welt .

Dieses Bild muß sich ständig in der Realität behaupten ,durch die ständig auftretenden Widersprüche ,aber auch korrigiert werden ansonsten droht ein verhaften in ein Denkmuster mit den bekannten Gefahren.

 

Bewusseinstwerdung

 

In dem Moment ,wo ich mir der Denkmuster bewusst werde und deren Vergänglichkeit wahrnehme bin ich , wenn auch nicht im großen Sinne , philosophisch.

 

Das ich

 

Um die klare Philosophie richtig in den Verhäliß zur universellen Realität einschätzen zu können muß mir bewusst sein das ich die Welt von einen ,ich, Zentrum aus betrachte und erkennen versuche.

 

Die Eigenschaft der universellen Realität lässt sich noch nicht festlegen.

 

Und doch ist das ,ich,als fester Standort von wo aus ich meine Überlegungen anstelle nicht aufzugeben.

 

Warnung

 

Wenn ich das ,ich, als Standort aufgebe droht Identitätsverlust, Weltfremdheit, sowie die Auflösung der Persönlichkeit.

 

Scheinbarer Wiederspruch

 

Wie ein Schwamm in farbliches Wasser getaucht, so nimmt das ich seine Umgebung auf und formt seine Persönlichkeit.

Daraus folgt, Erst wenn wir das ich aufgeben,

erschließt sich uns die universelle Realität

 

Der Versuch eines Beispiels

 

Lebewesen bestehen zum größten Teil aus Wasser.

Nehmen wir an das ist die universelle Realität.

Dann sind die einzelnen Formen die Lebewesen annehmen können unsere Individualität mit ich

 

Wie bekomme ich Klarheit?

 

Worte sind nun mal nur Worte, doch lasst es uns versuchen

 

Wenn ich einen verdreckten Gartenteich wieder klar und sauber bekommen möchte. Was tue ich dann?
Erst mal nichts. Ich warte einfach bis sich das Wasser beruhigt hat und die schweren Teile abgesetzt haben.

Also beruhigen wir uns erst mal und warten einfach ab bis sich unser geschäftiger Alltag gesetzt hat.

Und dann?

 

Ja dann wird aus den Teilnehmer ein Betrachter und schließlich ein Forscher,ein Wissenschaftler.

 

Etwa so wie der Wissenschaftler ein Ameisenhaufen betrachtet und erforscht so betrachten wir jetzt unsere Lebensweise

 

Um noch mehr Klarheit in unseren Teich zu bringen wäre eine Filteranlage von Vorteil.

 

Aber was passiert jetzt?

 

Es geht nicht mehr um Klarheit.

Es geht jetzt darum welche Methode oder Filteranlage die beste wäre und das alles um Geld zu verdienen, oder um Forschunggelder zu bekommen.

Vielleicht aber auch nur um ein Ego zu befriedigen.

 

 

Was nun?

 

Um herauszufinden was ich für eine Methode,Theorie , oder Mittel ich eisetze um den Teich oder unsere Philosophie klarer zu bekommen ist das entscheidende Kriterium seine Wirksamkeit.

 

Was heißt das?

 

Um die Wirksamkeit zu überprüfen verpflichten wir uns zur Wahrheit unserer An-ahmen und überprüfen sie in der Realität zu mindestens soweit wie wir sie verstehen.

 

Die möglichen Filter in der Philosophie

 

Um es noch mal ganz klar zu formulieren. Die universelle Realität lässt sich niemals in Worte kleiden ,so das sich jeder Versuch es zu tun hilflos anmutet und wir es trotzdem nicht lassen können .

 

Der erste Filter: Was wir meinen zu wissen.

 

Ich denke das wir sagen müssten.

In der menschlichen Realität, Gesellschaft oder dem Alltag hat das ,dies oder jenes Gültigkeit.

Alles steht in einer Beziehung und nur durch die Beziehung kann ich überhaupt erst eine Aussage treffen.

 

Einige Beispiele

 

Kalt wird erst kalt, durch die Existenz der Wärme.

Tag wird erst tag ,durch die Existenz der Nacht.

Dinge sind erst Dinge, durch die Existenz der Leere zwischen ihnen.

 

Was mir genauso wichtig erscheint, ist die Tatsache das alle Informationen erst durch unsere Neuronen in unseren Köpfen verarbeitet werden müssen.

Wir also nie direkte Erfahrungen machen können.

Selbst wenn wir die Fehler die dadurch entstehen noch so gut durch das Prinzip des Beweises auszumerzen versuchen , das Bild das wir von unserer Umwelt bekommen bleibt doch ziemlich speziell und individuell.

 

Das große Problem.

 

Um ein klares Bild von der universellen Realität zu bekommen wäre es nötig ganzheitlich zu denken doch immer wen wir denken fokussieren wir um ein klares Bild zu bekommen.

Fokussieren heißt aber immer scharf stellen zum Preis das wir das andere ausschließen.

 

Und schon wieder Beziehung.

 

Wie wir jetzt bereits wissen verdankt alles nur existierende , seine Existenz, das es in Beziehung zu anderen Existenzen steht.

Neues entsteht nur wen altes sich anders anordnet.

Ich glaube zu gar dass nur bei der Geburt unseres Universums ein einziges Mal sich wirklich etwas neues entwickelt hat. Aber das würde hier schon wieder zu weit gehen und verlangt einer genaueren Erklärung.

 

Neues

 

Neues kann nur entstehen wenn es die Gesellschaft zulässt.

Das gilt auch für die Philosophie .

Was nützt eine noch so gute Idee wen sie nicht aufgenommen und an ihr gearbeitet wird.

Sie verschwindet wieder ins nichts.

 

Gesellschaft

 

Sie ist das Ergebnis aus Traditionen und Überlebensstrategien die sich an anderen Gesellschaft4n reibt und in Beziehung steht und sich dadurch verändert.

 

Naturgesetze

 

Endlich mal was festes doch leider wie die Quantentheorie und Kosmologie belegt gelten sie nur in Beziehungen.

Dies heißt das sie nur in unseren Universum als sicher gelten .ln der Quantentheorie noch nicht einmal das.

 

Zweiter Filter Was wir glauben zu wissen

 

Wie das Wort Glauben es ausdrückt können wir in diesen filtern was als nicht sicher gilt, das es so ist, wie wir vermuten.

Dazu gehören der Glauben an einen Gott, Ideologien aller Richtungen, oder unbewiesene Theorien.

 

Und doch

 

Auch wenn Glauben, Ideologien nichts mit der Erkenntnis der Wirklichkeit oder Beschaffenheit des Universums zu tun haben so bestimmen sie doch meinen Alltag wenn nicht gar mein Leben.

 

Zitat: Ich denke , also bin ich.

 

Ja ,selbst dieser große Spruch von Descartes gehört zu dem was wir nur glauben zu wissen.

 

Millionen von Neuronen werden durch Impulse oder Informationen angeregt Gedanken zu konstruieren.

Wie sie das machen und was ein Gedanke ist davon haben wir noch immer keine Ahnung.

Wie kann ich also Wissen was ich nicht verstehe.

Ich kann immer nur glauben.

 

Wissen

 

Um zu wissen müsste ich außerhalbs von den System, was ich verstehen will, stehen.

Ich kann einen Baum nur verstehen wenn ich nicht nur sein Blatt anschaue.

 

dritter Filter: Was wir nicht wissen!

 

Wir können nicht wissen was wir nicht wissen da es wir wie gesagt nicht wissen.

Diesen Satz habe ich als Antwort auf diese Frage im Internet bekommen und der Schreiber hält sich bestimmt für Descartes.

Selbst Kant hat sich die Frage gestellt.

 

Meine Vermutung dazu wäre das unbekanntes Wissen nicht vorhanden ist so wie ein unbekannter Planet etwa sondern tatsächlich immer erst entsteht so wie das Leben selbst.

 

Fazit

 

Wenn auf diese Weise ein Teich oder eine Philosophie klarer gestellt wird geht das nur auf Kosten von Vielfalt und verliert dabeiein Stück ihrer Lebendigkeit.

 

Meine Schlussfolgerungen

 

Kant hat einen großteil seines Lebens damit verbracht die Welt sich philosophisch zu erschließen doch komme ich immer mehr zu der Erkenntiss das sie sich nur erleben lässt.

Theoretische Gebäude zu errichten mag sehr interessant sein doch mit den Träger der Theorie sind sie dann meist auch verloren wenn sie nicht wie bei Kant wenigstens aufgegriffen und weiterentwickelt werden.

 

Die Aufgabe der Philosophie von heute sehe ich, ein Weltbild zu vermitteln, was die jetzigen Erkenntnisse der Wissenschaft mit einschließt und am deutlichsten mit den Ausspruch der Quantenphysiker ;Sowohl als auch,,zum Ausdruck kommt.

 

Es gibt keine Welt die klar eingeteilt in gut und böse ist.

Es wird immer deutlicher das sich unser Denken verändern muß damit wir überleben können.

Meiner Meinung ist das die Aufgabe der Philosophie . Erst recht wo Ideologien, Glauben, und ganze Staaten an Boden verlieren.

Wir brauchen dringend ein richtungweisendes Werk was die einfachen Menschen anspricht.

 

Ich fordere alle auf daran zu arbeiten die sich dazu berufen fühlen mitzuhelfen diese Art zu denken weiterzugeben und sie weiterzuentwickeln.

 

 

 

 

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